Ein KI-Tool zu kaufen, ist schnell gemacht. Die eigentliche Herausforderung beginnt danach: Wie schaffen wir es, dass die Mitarbeiter es auch wirklich nutzen?
Wir begleiten Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter Schritt für Schritt an KI heranzuführen mit konkreten Anwendungsfällen aus dem Arbeitsalltag, praktischer Schulung und persönlicher Begleitung.
Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viele KI-Lizenzen zu haben. Es geht darum, dass die Menschen im Unternehmen wissen, wie KI ihnen ihre Arbeit tatsächlich erleichtern kann.
Von der Lizenz zur Anwendung.
Von Unsicherheit zu Sicherheit im Umgang mit KI.
Und von einzelnen KI-Nutzern zu einem Team, das KI selbstverständlich in seinem Arbeitsalltag einsetzt.
Ein Beratungsunternehmen stellt 20 Mitarbeitern einen Claude Pro Zugang zur Verfügung. Die Idee: KI soll die tägliche Arbeit erleichtern, Zeit sparen und neue Möglichkeiten schaffen. Drei Monate später nutzen jedoch nur 3 Mitarbeiter KI regelmäßig, 7 haben sie ausprobiert, sind aber noch unsicher, wie sie sie sinnvoll einsetzen können, und 10 haben bisher kaum damit gearbeitet.
Das kann viele Gründe haben. Vielleicht wissen Mitarbeiter noch nicht, wo KI bei ihrer konkreten Arbeit helfen kann, hatten zu wenig Gelegenheit zum Ausprobieren oder sind unsicher, ob sie den Ergebnissen vertrauen können. Vielleicht machen sie sich Gedanken darüber, wie KI ihre eigene Arbeit verändern wird, oder brauchen einfach etwas mehr Zeit, um sich an eine neue Technologie zu gewöhnen.
Eine KI Lizenz allein reicht deshalb nicht aus. Mitarbeiter brauchen praktische Erfahrungen, konkrete Beispiele und die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Unterstützung zu bekommen. Erst dann entsteht die Sicherheit, KI wirklich im eigenen Arbeitsalltag einzusetzen.
Die Folge: Das Potenzial bleibt ungenutzt
Der Nutzen einer KI Investition entsteht nicht durch die Anzahl der gekauften Lizenzen, sondern durch ihre tatsächliche Nutzung. Wenn Mitarbeiter keinen passenden Zugang finden, bleibt viel Potenzial liegen. Es entstehen Fragen wie: Was kann KI für meine Arbeit konkret tun? Wie kann ich ihr vertrauen? Und wie verändert sie meinen Arbeitsplatz?
Auch für die Unternehmensleitung stellt sich irgendwann die Frage, warum die bereitgestellten Tools kaum genutzt werden.
Oft fehlt nicht die Bereitschaft, sondern einfach Orientierung, praktische Erfahrung und die richtige Begleitung. Genau hier setzen wir an.
Eine gute KI-Schulung beginnt nicht mit einer langen Erklärung darüber, wie künstliche Intelligenz funktioniert. Sie beginnt mit dem Arbeitsalltag der Mitarbeiter.
Wir schauen gemeinsam, welche Aufgaben regelmäßig Zeit kosten, sich wiederholen oder besonders aufwendig sind und wo KI tatsächlich unterstützen kann. Dabei berücksichtigen wir auch, dass Menschen unterschiedlich mit neuen Technologien umgehen. Manche probieren sofort alles aus, andere brauchen etwas mehr Zeit und praktische Beispiele.
Phase 1: Bedarfs-Workshop
In einem halbtägigen Workshop schauen wir uns gemeinsam die konkreten Aufgaben des Teams an. Wo wird viel recherchiert, geschrieben, analysiert oder dokumentiert? Welche Aufgaben könnten mit KI einfacher oder schneller werden? Wo gibt es noch Unsicherheiten oder Bedenken?
Anschließend wählen wir gemeinsam die Anwendungsfälle aus, die für das Team wirklich relevant sind. Die Mitarbeiter arbeiten dabei direkt mit ihren eigenen Aufgaben und sehen anhand konkreter Beispiele, was KI für sie leisten kann.
Nicht: „Wir müssen jetzt KI nutzen.“
Sondern: „Dafür könnte KI bei meiner Arbeit tatsächlich hilfreich sein.“
Phase 2: 6 Wochen Begleitung
Nach dem Workshop geht es weiter. Denn viele Fragen entstehen erst beim tatsächlichen Ausprobieren. Was mache ich, wenn ein Prompt nicht funktioniert? Wie kann ich ein Ergebnis verbessern? Welche Informationen darf ich in ein KI Tool eingeben? Und was mache ich, wenn ich mich mit der neuen Technologie einfach noch nicht sicher fühle?
Über sechs Wochen begleiten wir das Team deshalb im Arbeitsalltag. In den wöchentlichen Sessions können Fragen besprochen, neue Anwendungen ausprobiert und bestehende Lösungen verbessert werden.
Dabei geht es nicht darum, aus jedem Mitarbeiter einen KI Experten zu machen. Es geht darum, Sicherheit aufzubauen und herauszufinden, wo KI für die jeweilige Person wirklich hilfreich ist.
Nicht jeder Mitarbeiter wird KI auf die gleiche Weise nutzen. Und das muss er auch nicht. Entscheidend ist, dass jeder für sich herausfindet, wo KI unterstützen kann, wann Ergebnisse geprüft werden müssen und welche Anwendungen die eigene Arbeit tatsächlich einfacher machen. Vielleicht braucht jemand dafür ein konkretes Beispiel, ein anderer etwas mehr Zeit oder einfach die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Unser Ziel ist, die Mitarbeiter dort abzuholen, wo sie gerade stehen. So entsteht Schritt für Schritt ein Team, das KI nicht nur kennt, sondern sie sinnvoll und sicher in der eigenen Arbeit einsetzen kann. Der wirtschaftliche Nutzen Natürlich geht es auch um Zeitersparnis und Produktivität. Aber dafür muss KI erst einmal im Arbeitsalltag ankommen. Deshalb schauen wir nicht nur darauf, wie viele Lizenzen ein Unternehmen besitzt, sondern darauf, was sich durch die tatsächliche Nutzung verändert. KI kann beispielsweise bei Recherche, Texten, Dokumentation, Analyse und wiederkehrenden Aufgaben unterstützen. Mitarbeiter können lernen, bestimmte Aufgaben schneller zu erledigen, Ergebnisse besser zu strukturieren und eigene kleine KI Lösungen für ihren Arbeitsalltag zu entwickeln. Der größere Nutzen entsteht dabei nicht durch zwei oder drei besonders technikaffine Mitarbeiter. Er entsteht, wenn das gesamte Team Erfahrungen sammelt und seinen eigenen Umgang mit KI entwickelt.